Verbindungselemente - Karabiner

Karabiner, oder Verbindungselemente wie sie auch genannt werden, sind ein zentraler Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung, egal ob für Kletterer, Höhenarbeiter oder Bergsteiger. Im Bereich der PSAgA kommen sie beispielsweise als verbindendes Element zwischen Auffang-/Haltegurt und einem Verbindungsmittel mit Falldämpfer bzw. einem Höhensicherungsgerät, einem Halteseil nach EN 358 oder einem mitlaufenden Auffanggerät zum Einsatz. Es gibt sie in verschiedenen Formen, Größen, Materialien und Verschluss-Systemen und ihre Eignungen für den industriellen Einsatz, sind in den DGUV Regeln 112-198/199 geregelt.

Gerade in der DGUV Regel 112-198 wird empfohlen, dass Verbindungselemente nach EN 362 selbstverriegelnd sein müssen und mit einem selbstschließenden Verschluss sowie einer automatischen Verschlusssicherung ausgestattet sein sollten. Genutzt werden dürfen also nur Karabiner, für deren Öffnung mindestens zwei Bewegungen notwendig sind (Twistlock- oder besser noch Trilock-Karabiner).


Karabiner Typen und Verschlusssysteme

Trilock Karabiner (Dreifach Sicherung)
Trilock Karabiner (Dreifach Sicherung)
Ovalkarabiner
Ovalkarabiner
Schraubkarabiner
Schraubkarabiner
HMS Karabiner
HMS Karabiner
Systemkarabiner
Systemkarabiner
Spezialkarabiner
Spezialkarabiner


Stahlkarabiner oder Aluminiumkarabiner

Leichte Aluminiumkarabiner nach EN 12275 werden oft im Bergsportbereich eingesetzt und sind für dynamische Belastungen ausgelegt. Erfüllen sie auch die Norm EN 362 für Industriekarabiner, eignen sie sich für den Seilzugang und Höhenarbeiten, bei denen die Ausrüstung möglichst leicht sein sollte.

Stahlkarabiner eignen sich aufgrund ihrer hohen Bruchlasten und selbstverriegelnde Verschlüsse für Anschlageinrichtungen und zum Einhängen an Metallstrukturen. Sie sind primär auf Sicherheit und Langlebigkeit ausgelegt.